Diam Korken sensorisch neutral ..
Wahrheit oder Werbelüge?


Jeder Wein hat einen unverwechselbaren "Fingerabdruck"

Die chemische Zusammensetzung* eines jeden Weines ist so einmalig wie unsere Fingerabdrücke. Allein diese Tatsache müsste uns doch Sicherheit vor der sensorischen Beeinflussung durch Verschlüsse wie DIAM geben.

Einige Fehlaromen sind bereits entschlüsselt. Die chemischen Substanzen welche bestimmte ungewollte Geruchs- und/oder Geschmacksnoten hervorrufen, können analytisch mittels Messgeräte nachgewiesen werden. Der meistgehasste Stoff in der Weinbranche ist  2,4,6 Trichloranisol . Geringste Mengen (2 - 5 ng) reichen aus, um einen Wein sensorisch stark zu beeinflussen.


Der Mensch - ein zuverlässiges Messinstrument?

Sie kennen bestimmt die Märchen, dass Weintester / Verkoster anhand ein bisschen Schnuppern und Probieren eines Weines, dass Weingut, Herkunft, Jahrgang und Rebsorten erkennen können.
Jenes ist ansatzweise nur möglich, wenn solch ein Tester den Wein in all seinen Facetten, bei unterschiedlichsten Temperaturen,  Sauerstoffeinflüssen,  aus einheitlichen Gläsern auswendig gelernt hat. Vergessen sie es also !!!


Grundsatz I : Kein Erkennen ohne Kenntniss!

Damit ein Tester einen Fehlgeruch oder Geschmack in einem Wein erkennen kann, ist es notwendig, dass er dessen Merkmale / Erscheinungsform bestens kennt und im Gedächtnis abgespeichert hat. Dazu bedarf es Training und viel Erfahrung.



* Woraus besteht Wein: Link ->  Weinbestandteile          

Unterschiede entstehen unter anderem durch unterschiedliche Böden, Ausrichtung, Niederschläge, Temperaturen, Lesezeitpunkt, Hefen, Gärtemperaturen, Schalenkontaktzeit, Zusatzstoffe, Fässer.  Um einen Wein mit einem einheitlichen Geschmack zu erhalten, werden die unterschiedlichen Fässer meist miteinander verschnitten.